Rodeonews: Dolomitenrodeo 2004

Vorentscheidung in der Österreichischen Rodeomeisterschaft ! Ein Bildreport vom gestrigen Dolomitenrodeo in Lienz ...

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Dolomitenrodeo Lienz

Die einzige weibliche Teilnehmerin im heurigen Starterfeld: Sanne Spölmink (GER)

Auf der Drau direkt in Lienz wurde das heurige Dolomitenrodeo abgehalten, und (fast) das gesamte österreichische Nationalteam kam angereist, um den neuen Spot auf Wettkampftauglichkeit zu testen. Insgesamt waren es knapp 30 Starter aus Österreich und Deutschland und eine Starterin, die sich um den Sieg bemühten.

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Der als Favorit gesetzte Junior Liwi Walter

Eine erste Überraschung gab es beim Juniorenbewerb, zuerst einmal dahingehend, daß der bislang in der ÖM führende Luki Seitner verletzungsbedingt nicht starten konnte, und dann noch, als sich im Head to Head Finale der Favorit Liwi Walter dem jugen Lokalmatador Lukas Kratzer geschlagen geben musste. Wie eigentlich fast jedes Jahr stach das Dolomitenrodeo durch die zahlreiche Teilnahme lokaler Junioren hervor.

Dolomitenrodeo Lienz

In der Herrenklasse waren 20 Läufer am Start, man einigte sich im Ablauf auf ein Halbfinale der besten Zehn mit abschliessendem Head to Head und der Hauptveranstalter Andreas "Oatex" Ortner nahm die Gelegenheit gleich zweimal wahr, bei den Vorläufen seinen berühmten "Oatex superclean" zu zeigen. Dabei handelt es sich um eine Figur, bei der das Boot vor oder unmittelbar nach Eintritt in die Walze hart stromabwärts manövriert wird. Durch geschickt falsches Kanten des Bootes wird der Wasserstrom auf das Oberschiff gelenkt, was dann eine sofortige Kenterung zur Folge hat. Die Dramaturgie dieser Figur kann unterstrichen werden, indem der Paddler die anschliessende Eskimorolle nicht sofort vollführt, sondern wie Oatex etwa 10-15 Sekunden wartet.

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Tobi Bersch (GER)

Soweit zu einem der vielen Spaßfaktoren des Events, das Halbfinalstarterfeld brachte keine grossen Überraschungen, alle Favoriten waren qualifiziert, mit dabei auch Seppi Strohmeier und Tobi Bersch. Nach dem Halbfinale blieben mal über der Hesse Chris auf Rang 6, tolle Leistung, der Moser Hias auf Rang 7, der Jauffi und der Krösslhuber Veit auf den Rängen 8 und 9, und der Tschojer Georg auf Rang 10.

Mit einem verpatzten Lauf scheidet dann der Seppi Strohmeier als Erstes aus dem Head to Head, und ihm folgt nach superaggresiven Vorläufen der Brandy. Der Minkus Christian muß sich als Nächster geschlagen geben, landet damit auf Rang 3, und auch der Herzig Daniel hat gegen die Rotationsmaschinerie des Tobi Bersch nicht wirklich eine Chance.

Dolomitenrodeo Lienz

Das Mikrofon und sein Sprecher ...

Pünktlich zur Abenddämmerung ging der Bewerb zu Ende, dann versammelte man sich beim Bootshaus des OKC zur Siegerehrung und zum gemütlichen Zusammensein. Der Zimml sorgte ganz in Zivil mit Küchenschürze für englische Grillkoteletts, der Oatex verlas die falsche Rangliste, der Aichhorn Didi verteilte im OKV Auftrag die ÖM Medaillen 2003 (!) und so war in jedem Falle ein lustiger Abend gesichert.

Dolomitenrodeo Lienz

Daniel freut sich über das Vorjahres ÖM Silber

Dolomitenrodeo Lienz

Das "Dream team" des Dolomitenrodeo 2004

Dank an die Organisation und an die eifrigen Helfer !

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Bootfahren macht Spaß - Momente davon "einzufrieren" auf einem Bild, macht auch Spaß ...Zum Fotografieren nehm ich oft die Paddler her. Freude und Begeisterung, Mut, Respekt & Ehrfurcht ist aus den Gesichtern zu lesen.

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